Ratgeber Festgeld

Wie und wo eröffnet man Festgeldkonten am besten?

Wer sich auf die Suche nach attraktiven Festgeldangeboten begibt, wird schon nach kurzer Zeit feststellen, dass regionale Banken nur äußerst selten eine attraktive Verzinsung bieten können. In der Regel sind die Direktbanken die bessere Wahl.

Nun mag es einige Menschen geben, die vor der Eröffnung von Konten bei Direktbanken zurückschrecken. Allerdings sei gesagt, dass dieses vergleichsweise einfach ist und besonders schnell gehen kann. Bei nahezu allen Banken können Festgeldkonten direkt online beantragt werden.

Üblicherweise muss der Antrag noch einmal zusätzlich auf dem Postweg an das Kreditinstitut versandt werden. Parallel dazu nimmt man am Post-Ident Verfahren teil, bei welchem der Personalausweis auf einem Postamt zur Legitimierung vorgelegt werden muss.

Schon wenige Tage darauf ist das Festgeldkonto eröffnet, so dass die eigentliche Anlage per Überweisung oder Bankeinzug getätigt werden kann.

Wie und wann müssen Festgeldanlagen gekündigt werden?

Nicht nur bei der Verzinsung, auch was die weiteren Konditionsbestandteile von Festgeldanlagen betrifft, können sich von Bank zu Bank Unterschiede ergeben. So gibt es zum Beispiel einige Banken, die bei Festgeldanlagen eine automatische Verlängerung der Laufzeiten vornehmen, sofern die einzelnen Anlagen nicht gekündigt werden.

Für den Anleger bedeutet dies, dass eine rechtzeitige und schriftliche Kündigung erfolgen muss, damit er wieder über sein Kapital verfügen kann. Sofern keine Kündigung vorgenommen wird, verlängert sich die Anlage üblicherweise um ein Jahr zu den jeweils aktuellen Konditionen.

Allerdings nehmen längst nicht alle Kreditinstitute eine automatische Verlängerung vor. Beim Großteil der Banken wird das Festgeld mitsamt Zinsen auf das Referenzkonto des Zinsanlegers zurück überwiesen.

Am besten notiert man sich gleich bei Abschluss der Anlage, ob eine Kündigung zu erfolgen hat.

Zurück

Weiterführende Informationen:

Festgeldvergleich - bis zu 5.4% Rendite mit Festgeld