Einlagensicherung TagesgeldWie sicher ist die Tagesgeldanlage?
Tagesgeld stellt eine interessante Geldanlage für viele Anleger dar, da man zwar jederzeit auf diese zugreifen kann, aber dennoch ein bestimmter Zinssatz für eine beschränkte Zeit garantiert ist.
Ein weiterer Vorteil von Tagesgeld besteht darin, dass es, wie alle anderen Einlagen bei einer Bank, auch über eine Einlagensicherung verfügt. Selbst wenn eine Bank Insolvenz anmelden muss, sind daher Ihre Einlagen bis zu 100 % und einer begrenzten Einlagenhöhe abgesichert.
Einige Banken garantieren eine Einlagensicherung zu 100 % mit einem geringeren Zinssatz, während andere zwar relativ hohe Zinsen, aber nur die gesetzlich vorgeschriebene Einlagensicherung anbieten.
Einlagensicherung deutscher Banken besonders sicher
Bei einer deutscher Bank sind Ihre Einlagen in der Regel sehr gut abgesichert, denn sowohl Privatbanken als auch Sparkassen und Genossenschaftsbanken sind in Deutschland gesetzlich verpflichtet, in die Entschädigungseinrichtung der deutschen Banken GmbH einzuzahlen.
Im Falle einer Insolvenz sind die Einlagen der Bankkunden dann darüber bis zu einem bestimmten Beitrag zu 100 % abgesichert. Dies gilt auch für Tagesgeld.
Bis vor einiger Zeit mussten die Banken die Einlagen lediglich bis zu 50.000 Euro als Einlagensicherung zurückzahlen, alles, was darüber hinausging, war nur unter Umständen bei bestimmten Banken noch abgesichert.
Doch seit Anfang 2011 sind die deutschen Banken verpflichtet, eine 100-prozentige Rückzahlung bei bis zu 100.000 Euro zu garantieren. Diese gesetzliche Änderung beruht auf einer EU-Verordnung, die in allen EU-Staaten die Einlagen der Bankkunden absichert.
Deutsche Banken und Sparkassenverbände haben außerdem ein System aus Bundesverbänden ihrer Banken eingerichtet, um die Spareinlagen ihrer Kunden auch oberhalb dieser Höchstgrenze zu 100 % abzusichern.
Zugleich hat die Finanzkrise bewirkt, dass die Bundesregierung eine Staatsgarantie abgesegnet hat, nach der alle deutschen Spareinlagen zu 100 % sicher sein sollen.
Einlagensicherung ausländischer Geldinstitute
Ausländische Banken mit Filialen in der EU sind für deutsche Kunden an eine Mindesteinlagensicherung von 20.000 Euro zu 100 % gebunden. Alle Staaten in der EU haben seit Anfang 2011 darüber hinaus einer Einlagensicherung für 100.000 Euro zu 100 % zugestimmt.
Manche ausländische Banken, die über Filialen in Deutschland, verfügen, zahlen zudem in einen deutschen Einlagensicherungsfonds oder eine deutsche Entschädigungseinrichtung ein. Das bedeutet, Ihre Geldanlagen sind zumindest bis zu einer gewissen Höhe zu 100 % abgesichert, auch wenn die Rückzahlung dauern kann.
Weiterführende Informationen:
Tagesgeld Vergleich - flexibel sparen mit einem Tagesgeldkonto
Grundlegende Informationen und Wissenswertes zum Tagesgeldkonto

