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Dienstag, den 6. Januar 2009
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Festgeld FAQ Die wichtigsten Antworten zum Thema Festgeld






Mindestanlagebetrag, Freistellungsauftrag und Zinsgarantie - häufig gestellte Fragen und alle Antworten zum Thema Festgeld.



Gibt es einen Mindestanlagebetrag für Festgeldkonten?

Im Gegensatz zum Tagesgeld verlangen die meisten Banken für Festgeldkonten einen bestimmten Mindestanlagebetrag. Dieser variiert zwischen den einzelnen Anbietern. Unter 2.500 Euro lässt sich meist keine Festgeldanlage tätigen, ab 10.000 Euro ist es überall möglich.
Wann werden die Zinsen verbucht?

Die Zinsen, die auf einem Festgeldkonto auflaufen, werden in der Regel am Ende der Laufzeit gutgeschrieben und dann zusammen mit der Einlage freigegeben. Lediglich bei Anlagen mit einer Laufzeit von mehr als zwölf Monaten werden nach einem Jahr die ersten Zinsen gutgeschrieben. Die Duration einer Festgeldanlage entspricht somit im Regelfall ihrer Laufzeit.
Was ist ein Freistellungsauftrag und wie hoch ist der Sparerfreibetrag?

Jeder Bürger kann Einkünfte aus Kapitalvermögen wie zum Beispiel Zinsgutschriften im Rahmen einer Festgeldanlage bis zu einer Höhe von 750 Euro im Jahr (nach Abzug der Werbungskosten) steuerfrei vereinnahmen. Für gemeinsam veranlagte Ehepartner gilt der doppelte Betrag.

Ab 2009 entfällt der Sparerfreibetrag zugunsten des Sparerpauschbetrags. Dieser beträgt 801 Euro (der Abzug der Werbungskosten entfällt).

Mit einem Freistellungsauftrag können Anleger ihr Kreditinstitut beauftragen, einen Abzug der Zinsen im Rahmen der geltenden Besteuerung bis zur Höhe der Frei- bzw. Pauschbeträge zu unterlassen.
Sind die Zinsen garantiert?

Die Zinsen einer Festgeldanlage werden zu Beginn der Laufzeit fest vereinbart und ändern sich nicht. Verbraucher wissen also vom ersten Tag an, welchen Betrag sie in der Zukunft ausbezahlt bekommen. Im Gegensatz zu Zinsanlagen, die sich an einem Referenzzins orientieren, besteht demnach eine besonders hohe Planungssicherheit.
Ist Festgeld sicher?

Festgeld unterliegt keinerlei Kursschwankungen und ist daher eine besonders sichere Anlage. Solange das Kreditinstitut, bei dem das Konto unterhalten wird, nicht in eine wirtschaftliche Schieflage gerät, kann der Anleger sich sicher sein, das gesamte Kapital nebst Zinsen zurückzuerhalten. Muss die Bank Insolvenz anmelden, tritt ein Fonds zur Einlagensicherung ein und begrenzt den Schaden.
Was ist, wenn ich vor Ablauf der Anlage dringend Geld benötige?

Grundsätzlich besteht zwischen Anleger und Bank ein Vertrag über eine Anlage bis zum Ende der Laufzeit. Daher ist es nicht möglich, vor Fälligkeit über die Einlagen zu verfügen. In Ausnahmefällen empfiehlt es sich, das Gespräch mit dem Bankberater zu suchen. Wird ein frühzeitiger Ausstieg ermöglicht, ist dies mit Sicherheit nur unter Inkaufnahme ungünstiger Konditionen möglich.
Können auch nicht volljährige Kinder ein Festgeldkonto eröffnen?

Zahlreiche Banken bieten Konten an, die auch Minderjährige als Kontoinhaber verzeichnen können. Verfügungsberechtigt sind allerdings ausschließlich die Erziehungsberechtigten. Meist sind einige gesonderte Formulare auszufüllen, eine Nachfrage bei der Bank hilft weiter.
Warum Festgeld und nicht Tagesgeld?

Tagesgeldzinsen werden von den meisten Banken nur für einen relativ kurzen Zeitraum garantiert. Im Anschluss an Neukundenaktionen verschlechtern sich die Konditionen meist deutlich. Mit einer Festgeldanlage erwirbt der Anleger ein Höchstmaß an Planungssicherheit, da der Zins für die gesamte Laufzeit garantiert ist.

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