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Dienstag, den 6. Januar 2009
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Tagesgeld FAQ Die wichtigsten Antworten zum Thema Tagesgeld






Was ist der Verzinsungszeitpunkt, lohnt ein Vergleich, gibt es eine Zinsanpassung - häufig gestellte Fragen und alle Antworten zu den Themen Tagesgeld und Tagesgeldvergleich.



Welche Bedeutung kommt dem Zeitpunkt der Verzinsung zu?

Bei den meisten Tagesgeldkonten werden die Zinsen lediglich einmal, üblicherweise am Ende des Jahres, gutgeschrieben. Es gibt aber auch Kreditinstitute, die vierteljährliche oder monatliche Zinsgutschriften vornehmen.

Viele Anleger stellen sich die Frage, inwiefern diese Tatsache bei der Suche nach dem passenden Tagesgeldkonto zu beachten ist.

Verallgemeinert lässt sich sagen, dass dieser Punkt bei der Suche vernachlässigt werden kann. Zwar führt eine häufigere Zinsgutschrift zu einem Zinseszinseffekt und somit zu einer höheren Rendite, allerdings macht sich der Effekt nicht sonderlich bemerkbar – letzten Endes ist der Zinsvorteil nur äußerst gering.

Somit gilt es diesen Aspekt nur zu beachten, wenn man zwischen Konten abwägt, die eine gleich hohe Verzinsung bieten und sich lediglich im Hinblick auf den Zeitpunkt der Zinsgutschrift unterscheiden. In solch einem Fall ist es empfehlenswert, sich für das Tagesgeldkonto mit der häufigeren Zinsgutschrift zu entscheiden.
Lohnt es sich überhaupt Tagesgeldangebote miteinander zu vergleichen?

Dem Vergleich von Tagesgeldangeboten kommt eine sehr viel höhere Bedeutung zu, als es die meisten annehmen. Es ist längst nicht so, dass sich die zahlreichen Tagesgeldkonten, die auf dem Markt verfügbar sind, überaus ähnlich sind.

So gilt es bei einem Tagesgeldvergleich vor allem auf die Höhe des Zinssatzes zu achten. Zwar wirken die Unterschiede, die zwischen den einzelnen Angeboten bestehen, auf den ersten Blick nicht unbedingt groß.

Doch wenn man bedenkt, dass die Rendite von Tagesgeldanlagen im Vergleich zu anderen Anlageformen wie zum Beispiel Aktien relativ gering ausfallen, dann gilt es, die höchste am Markt verfügbare Verzinsung zu erzielen. Wer die Mühe eines Vergleichs scheut, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Renditeeinbuße in Kauf nehmen müssen.
Ist es empfehlenswert bei Zinsanpassungen die Bank zu wechseln?

Tagesgeldkonten werden stets variabel verzinst. Das bedeutet, dass die Höhe der Tagesgeldzinsen stets von der Entwicklung der Marktzinsen abhängig ist. Wenn die Marktzinsen steigen, werden die Kreditinstitute ihre Zinssätze mit der Zeit ebenfalls nach oben korrigieren.

Bei fallenden Marktzinsen werden die Zinssätze nach unten hin angepasst. Deshalb stellen sich viele Anleger die Frage, ob es bei Zinsanpassungen ratsam ist, die Bank zu wechseln.

Im Allgemeinen kann die Frage mit einem „ja“ beantwortet werden. Sollte man bei einem anderen Kreditinstitut eine höhere Verzinsung erzielen können, wäre es töricht, von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch zu machen.

Weil der Wechsel jedoch mit einem gewissen Maß an Arbeit verbunden ist, gilt es abzuwägen, bei welchem Zinsunterschied ein Wechsel zu empfehlen ist. Vor allem bei größeren Anlagebeträgen, können selbst kleine Zinsvorteile zu einem deutlichen Ertragsplus führen.
Sind Tagesgeldangebote ausländischer Banken seriös?

Seit einigen Jahren drängen zunehmend mehr ausländische Banken auf den deutschen Markt und locken mit besonders attraktiven Tagesgeldkonditionen. Allerdings sind die meisten Verbraucher sehr skeptisch und stellen sich die Frage, ob entsprechende Tagesgeldanlagen mit einem Risiko verbunden sind.

Zunächst einmal kann Entwarnung gegeben werden: Um in den deutschen Markt eintreten zu können, müssen die Kreditinstitute vergleichsweise hohe Anforderungen erfüllen, die vom Gesetzgeber vorgeschrieben sind. Allerdings ist zu beachten, dass sich unter diesen Kreditinstituten auch Pleitekandidaten befinden können – hohe Zinsen sind oftmals Lockmittel, um frisches Kapital einzusammeln.

Aus diesem Grund ist es wichtig, auf die Einlagensicherung zu achten. Sofern eine Sicherung der Einlagen in ausreichender Höhe gewährleistet ist, geht man mit der Eröffnung eines solchen Tagesgeldkontos keinerlei Risiko ein.
Zu welchem Zeitpunkt sind Tagesgeldanlagen empfehlenswert?

Tagesgeldanlagen werden variabel verzinst: Wenn die Marktzinsen fallen, passen die Kreditinstitute ihre Tagesgeldzinsen mit der Zeit ebenfalls an. Diese Tatsache schreckt einige Anleger vor entsprechenden Investments ab – schließlich müssten ihre Tagesgeldanlagen in Zeiten fallender Zinsen an Rendite einbüßen.

Auf der anderen Seite bietet die variable Verzinsung aber auch Vorteile. Gerade in Zeiten steigender Zinsen zählen Tagesgeldanleger zu den Gewinnern.

Schließlich profitieren sie von jedem weiteren Zinsanstieg und erhöhen somit ihre Rendite. Wer sein Kapital hingegen zu früh abzieht und dieses beispielsweise in Festgeld umwandelt, kann von weiteren Zinsanstiegen nicht profitieren.
Was bedeutet es, wenn der Zins sich an eine Referenz anlehnt?

Manche Tagesgeldkonten gewähren dem Inhaber eine variable Verzinsung, die sich an dem allgemeinen Zinsniveau in der Eurozone orientiert. Dabei werden so genannte Referenzzinsen als Basis verwendet, die üblicherweise das Niveau für kurzfristige Geldleihen unter Geschäftsbanken widerspiegeln.

Der Zinssatz des Tagesgeldkontos folgt also dem allgemeinen Zinsniveau, was in Zeiten steigender Zinsen mehr Rendite, in Zeiten fallender Zinsen allerdings Renditeeinbußen bedeutet. Der EONIA und der EURIBOR sind die in Deutschland am häufigsten verwendeten Referenzen.
Wie verhindere ich lästige Werbeanrufe der Banken?

Kunden, die nicht wünschen, von einer Bank, bei der sie ein Tagesgeldkonto unterhalten, zu Werbe- oder Marketingzwecken angerufen zu werden, können dies durch eine Mitteilung an das Kreditinstitut verhindern und sich auf eine interne Sperrliste setzen lassen.

Diese wird bei den meisten Banken Robinsonliste genannt und verhindert automatisch die Kontaktierung durch die Bank im Hinblick auf die vom Kunden gewünschten Kommunikationswege.

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