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Dienstag, den 7. Februar 2012

Wie sicher ist Tagesgeld?

Tagesgeld wird als Spareinlage von vielen Privatanlegern geschätzt, vor allem auch wegen seiner großen Sicherheit. Aber wie sicher ist Tagesgeld als Anlageform tatsächlich?

Prinzipiell sind Tagesgeldkonten eine der zuverlässigsten Anlageformen überhaupt. Es ist kein Verlustrisiko vorhanden, das heißt, anders als bei Aktien kann das Eigenkapital nicht durch Schwankungen auf dem Kapitalmarkt verloren gehen.

Zugleich verfügt Tagesgeld über etliche weitere Vorteile: Als Spareinlage zeichnet sich Tagesgeld dadurch aus, dass es zu jeder Zeit für den Anleger erreichbar ist und diesem meist hohe Zinsen einbringt.

Der Zinssatz bleibt nicht unbedingt stabil, sobald ein zuvor festgelegter Aktionszeitraum abgelaufen ist. Aber zumindest für einen gewissen Aktionszeitraums wird ein bestimmter Zinssatz festgelegt.

In Deutschland greifen für die Geldanlage Tagesgeld mehrere Stufen eines Sicherungssystems, damit die Spareinlagen der Bankkunden so gut wie möglich abgesichert sind.

Zunächst einmal existiert als erste Stufe des Sicherungssystems die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH. Durch diese Einlagensicherung werden maximal 100.000 Euro zu 100 % pro Kunde gesichert.

Als weitere Stufe sorgen Einlagensicherungsfonds für die Sicherheit der Spareinlagen. Zu diesen Einlagensicherungsfonds treten die Banken freiwillig bei.

Die letzte Stufe bildet der sogenannte „Merkel-Schirm“. Diese deutsche Staatsgarantie sichert sämtliche deutsche Spareinlagen zu 100 % ab, ohne dass die Einlagenhöhe begrenzt wird.


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