Junkbonds
Junkbonds fallen in den Bereich der Zinsanlage. Der Begriff ist keine offizielle Wertpapierbezeichnung, sondern vielmehr ein Bestandteil des Anlegerjargons. Letzten Endes bezeichnet er Bonds bzw. Anleihen, bei denen unter Umständen mit einem Zahlungsausfall zu rechnen ist. Deutsche Anleger sprechen auch von Schrottanleihen.
In den meisten Fällen sind es Unternehmensanleihen, die als Junkbonds bezeichnet werden. Zum Teil können aber auch Staatsanleihen in diese Kategorie fallen. Die Verwendung der Bezeichnung erfolgt immer dann, wenn es um die Bonität des Anleiheemittenten nicht sonderlich gut bestellt ist.
Allerdings gibt es kein bestimmtes Kriterium oder einen Wert, der eine Grenze definiert: Ab wann von Junkbonds gesprochen wird, muss jeder Anleger somit für sich selbst bestimmen. Deshalb müssen nicht alle Anleihen, die als Junkbonds bezeichnet werden, zur Geldanlage ungeeignet sein.

