01.03.2010
Falsche Anlageberatung: Commerzbank muss zahlen
Die Commerzbank muss tief in die Tasche greifen: Das Landgericht Heidelberg hat einer Seniorin, die zum Anlagezeitpunkt von der Dresdner Bank falsch beraten wurde, Schadenersatz zugesprochen.
Mit hochriskanten Zertifikaten verlor die Klägerin rund 15.000 Euro, obwohl sie ausdrücklich darauf hingewiesen hatte, dass Anlagesicherheit bei ihr höchste Priorität hat. Empfohlen wurden ihr im Jahr 2006 Zertifikate der Dresdner Bank, bei der das Verlustrisiko nach Angaben des Beraters ausgeschlossen werden könne. Tatsächlich verloren die Zertifikate jedoch innerhalb kürzester Zeit massiv an Wert.
Das Landgericht stellte sich nun eindeutig hinter die Klägerin: Der Klägerin stehen die 15.000 Euro, die sie aufgrund der Verlustgeschäfte verloren hatte, als Schadenersatz zu.

