Bausparvertrag

Der Bausparvertrag seit Generationen beliebt

Ein regelrechter Klassiker unten den Kapitalanlagen ist ein Bausparvertrag, der seit Jahrzehnten von Generationen genutzt wird. Ein Bausparvertrag hat viele Vorteile. Vor allem wenn Immobilien gekauft, saniert oder renoviert werden sollen, bietet der Bausparvertrag viele Vorteile. Nicht nur die niedrigen Zinsen sind als Vorteil zu sehen. Vielmehr gibt auch der Staat Geld dazu und erhöht damit die Rendite.

Wo wird ein Bausparvertrag abgeschlossen?

Bausparvertrag für ImmobilienBausparverträge werden ausschließlich bei Bausparkassen abgeschlossen. Dies sind im wesentlichen Kreditinstitute. Ihr einziger Zweck besteht darin, durch den Abschluss von Bausparverträgen, Immobilien zu finanzieren. Die Bausparkassen sammeln zu diesem Zweck Gelder von ihren Mitgliedern ein und geben diese Mittel dann an die Sparer weiter, die bereits berechtigt sind, das Bauspardarlehen zu beanspruchen. Geregelt ist die Arbeit der Bausparkassen in Deutschland im Bausparkassengesetz.

Welche Zulagen gibt es bei einem Bausparvertrag?

Auf die angesparte Summe werden auch verschiedene Zuschläge gezahlt, die den Ansparbetrag erhöhen. Die Bausparkasse zahlt direkt Zinsen auf die angesparte Summe. Diese Zinsen sind allerdings in der Regel niedrig und bilden daher nur einen kleinen Anteil der gesamten Sparsumme. Weit interessanter sind im Normalfall die staatlichen Zuschläge. Eine Zulage ist die Wohnungsbauprämie. Diese beträgt derzeit 8,8 % auf die Einzahlungen. Zu beantragen sind diese beim zuständigen Finanzamt. Eine weitere staatliche Förderung ist die Arbeitnehmersparzulage. Hierunter ist eine staatliche Zulage zu vermögenswirksamen Leistungen zu verstehen. Eine weitere Möglichkeit ist die Nutzung des „Wohn-Riesters“. Hierunter ist eine Form der Altersvorsorge zu verstehen, die staatlich gefördert wird. Waren früher nur Riester-Verträge begünstigt, wurde die Förderung auch auf das Bausparen ausgedehnt.

Vorteile eines Bausparvertrags

Die Vorteile eines Bausparvertrags sind vielfältig. Der Bausparer erhält während der Ansparphase Förderungen, die die Bausparsumme erhöhen. Der Bausparer muss im Vergleich zu einem herkömmlichen Immobilienkredit weniger Geld aufbringen, um das notwendige Eigenkapital zu erhalten. Zugleich bietet der Vertrag die Möglichkeit, günstige Zinsen für die Immobilienfinanzierung zu beanspruchen. Die Zinsen stehen dabei schon sehr lange vor der eigentlichen Finanzierung fest, da der Zinssatz bereits zu Beginn der Ansparphase festgelegt wird. Diese Zinsen sind unabhängig von der Zinsentwicklung des Kapitalmarktes. Dadurch hat der Bausparer Planungssicherheit.

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