Fonds

Fonds bieten interessante Renditen und Zinsen

Ein Fonds ist ein Topf, in den viele Anleger Gelder einbringen. Davon wählt der Fondsmanager dann die Anlageprodukte aus, in die investiert werden. Diese Anlagegüter sollen dann eine Rendite erzielen, die den Anlegern gewährt wird. Um einen ersten Überblick in Fonds zu erhalten, empfehlen wir Ihnen unseren Investmentfonds Vergleich.

In was investieren Fonds?

FondsInvestmentfonds können in ganz unterschiedliche Bereiche investieren. Am häufigsten sind noch immer die Aktienfonds anzutreffen. Diese Fonds investieren in inländische und ausländische Aktien. Welche Titel dabei aufgekauft werden bestimmt das Konzept des Fonds. Das bedeutet, dass solche Fonds in der Regel thematisch aufbereitet sind, so dass der Anleger genau erkennt, wie sein Portfolio aufgebaut sein wird. Beliebte Formen für die Anlage sind Branchenfonds, Indexfonds und ähnliches. Auch sogenannte Dachfonds erfreuen sich großer Beliebtheit. Hierunter ist ein Fonds zu verstehen, der Anteile von anderen Fonds aufkauft und vereint. Dadurch wird die Streuung stark vergrößert und der Anleger hat eine höhere Sicherheit.
Auch beliebt sind Immobilienfonds. Bei diesen Fonds wird in Immobilien investiert. Häufig handelt es sich dabei um gut und langfristig vermietete Gewerbeobjekte. Dadurch kann der Anleger vom Immobilienmarkt profitieren, ohne selbst eine Immobilie zu besitzen.
Eine weitere Möglichkeit bieten Rentenfonds. Diese investieren in festverzinsliche Papiere. Sie bieten eine hohe Sicherheit, dafür allerdings nur vergleichsweise geringe Zinsen.

Wie hoch muss die Investitionssumme sein?

Fonds Investment als AnlagerIm Gegensatz zu einer Direktanlage in Aktien, muss ein Anleger keinen ganzen Anteil am Fonds aufkaufen. Vielmehr beträgt die Mindestanlage 50 Euro. Dies kann im Einzelfall auch weniger als ein Anteil sein. Bei jedem Fondskauf müssen wieder mindestens 50 Euro angelegt werden. Dadurch bieten sich zwei Möglichkeiten. Die erste Möglichkeit ist die Einmalanlage. Der Anleger kauft dabei immer dann einen Anteil, wenn er das Geld investieren möchte. Damit kann der Kauf unregelmäßig erfolgen. Die zweite Variante ist der Sparplan. Hierbei kauft der Anleger in regelmäßigen Abständen zu einem gleichbleibenden Betrag neue Anteile des Fonds.
Während die Anlage in Fonds über einen Mindestanlagebetrag verfügt, ist die Höhe nach oben nicht begrenzt. Daher können auch größere Summen investiert werden. Wie auch bei kleinen Beträgen kann die Investition einer großen Summe als Einmalanlage oder als Sparplan erfolgen.

Wie sollte angelegt werden?

Ein wichtiges Kriterium für die Auswahl der richtigen Fonds ist die Risikobereitschaft des Anlegers. Es gibt Fonds in unterschiedlichen Risikoklassen. Rentenfonds basieren beispielsweise auf festverzinslichen Papieren. Rentenfonds sind daher in der Regel sehr sicher. Aktienfonds können kurzfristig auch Verluste generieren, die allerdings normalerweise nicht dauerhaft sind. Gerade bei einem Sparplan kann der Anleger sogar davon profitieren, dass ein Fonds sich zeitweise nach unten bewegt. Große Fondsanbieter haben keine Produkte im Portfolio, die das Risiko eines Totalverlustes beinhalten. Vielmehr sind die Verluste nur zeitweise vorhanden und die Fonds können sich erholen. Grundsätzlich wird auch bei Aktien ein Verlust nur dann generiert, wenn die Anteile verkauft werden. In riskantere Produkte sollte also nur Geld investiert werden, das nicht kurzfristig benötigt wird.
Ein weiteres Kriterium für die Anlage ist das Alter. Je jünger ein Mensch ist, desto höher kann der Anteil an Aktienfonds sein. Dies hängt damit zusammen, dass selbst bei einem kurzfristig massiven Verlust am Ende der Laufzeit ein guter Gewinn vorhanden ist. Dies setzt allerdings voraus, dass der Anleger Geduld hat, da die Börsen meistens zwei oder drei Jahre benötigen, bis sie wieder auf dem Vorkrisenniveau sind. In dieser Zeit sollten dann noch weitere Anteile gekauft werden, die bereits im Vorfeld Gewinne erwirtschaften. Dadurch ist es sogar möglich, bessere Renditen als der Durchschnitt zu erwirtschaften. Bedingt durch die Zeitspanne können allerdings nur jüngere Personen ausgiebig davon profitieren. Als Faustregel gilt wie auch bei Aktien als Direktanlage: 100 minus Lebensalter. Das Ergebnis ist dann der Prozentsatz des Anlagegeldes, der in riskante Aktienfonds investiert sein sollte. Der Rest sollte in risikoarme Fonds investiert werden.

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