Girokonto

Das Girokonto für den bargeldlosen Zahlungsverkehr

Das Girokonto ist heute unabdingbar für den Zahlungsverkehr. Arbeitgeber und Ämter bestehen für Auszahlungen auf diese Konten, so dass nahezu jeder deutsche Bürger über ein Girokonto verfügt. Es gibt dabei große Unterschiede zwischen den Banken, weshalb wir Ihnen unseren Girokonto Vergleich empfehlen.

Wozu wird ein Girokonto benötigt?

GirokontoEin Girokonto ist eine Einrichtung zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs. Hierzu gehören sowohl eingehende wie auch ausgehende Zahlungen. Der Kontostand ist dabei jederzeit ersichtlich und wird ohne Verzögerung korrigiert, so dass jederzeit das verfügbare Geld ersichtlich ist. Das Girokonto ist in der Regel auch die Basis für angeschlossene Konten wie beispielsweise einem Tagesgeldkonto oder einem Aktiendepot. Ein Girokonto kann einen sogenannten Überziehungskredit beinhalten. Dieser ist allerdings nicht immer vorhanden, so dass auch Girokonten vorhanden sind, die als reines Habenkonto geführt werden. Seit dem 01. Juni 2016 hat jeder Verbraucher per Gesetz das Recht auf ein Girokonto, auch wenn kein fester Wohnsitz vorliegt. Solche Basiskonten können bei allen Privatbanken wie auch bei allen Sparkassen und Volksbanken eröffnet werden.

Girokonto Vergleich: Von Gebühren und Zinsen

Um einen Girokonto Vergleich durchzuführen, muss festgelegt werden, welche Konditionen das Konto bieten muss. Suchen Sie etwas ein Girokonto mit Zinsen, d.h. einer Guthabenverzinsung für Ihr eingehendes Gehalt? Die meisten Konten können inzwischen online geführt werden. Allerdings bieten gerade Filialbanken noch immer die klassischen Dienste an, wie beispielsweise die Überweisungen via Überweisungsformular. Zugleich ist ein wichtiger Punkt die Frage, ob Beratung oder ein direkter Ansprechpartner notwendig ist.
Girokonto Gebühren und ZinsenGrundlage für die Auswahl des richtigen Kontos bilden die Gebühren. In vielen Fällen wird eine Gebühr für die Verwaltung des Kontos verlangt. Diese Gebühr ist nicht einheitlich. Einige Banken bieten hier sogar kostenfreie Konten an, wenn diese einen Mindestzahlungseingang je Monat aufweisen. Weitere Gebühren können für Überweisungen und Daueraufträge anfallen. In diesen Fällen wird für jede Kontobewegung eine Gebühr fällig. Je nach Menge der Überweisungen und Kontobewegungen können diese Zinsen eine erhebliche Belastung darstellen. Einige Banken bieten die Möglichkeit, eine bestimmte Anzahl an Überweisungen kostenfrei zu tätigen. Online-Konten ermöglichen häufig eine kostenlose Überweisung, da für die Bank kein Arbeitsaufwand anfällt. Für den Girokonto Vergleich müssen diese Gebühren erfasst und addiert werden. Um ein objektives Ergebnis zu erhalten, sollten die monatlichen Kontobewegungen realistisch eingeschätzt werden. Nur dadurch können die realen Gebühren ermittelt werden. Wir empfehlen Ihnen ein Girokonto ohne Gebühren, das meist die gleichen Leistungen bietet und als einzige Bedingung in der Regel online geführt wird.
Einige Konten bieten niedrige Zinsen für Guthaben. Diese sollten ebenfalls berücksichtigt und mit den Gebühren verrechnet werden, um ein realistisches Ergebnis zu erhalten. Sind diese Daten ermittelt, können die günstigsten Banken ausgewählt werden. Sind diese bekannt, sollten die Zinsen für einen Überziehungskredit ermittelt werden. Von den ausgewählten Banken sollte das Konto bei jener Bank errichtet werden, das hier die günstigsten Konditionen bietet.

Welche Vorteile haben Habenzinsen?

Habenzinsen werden auf Guthaben gewährt. Hier bietet sich die Möglichkeit, durch geschickte Kontoauswahl mehr Zinsen zu erhalten. Gerade wenn die Kontoführung online erfolgt, sind die Überweisungswege sehr kurz und betragen von Bank zu Bank in der Regel nur einen, höchstens aber zwei Tage. Dadurch kann später überwiesen werden, so dass auf den Betrag länger Zinsen gewährt werden. Handelt es sich um einen Bankenverbund, wie beispielsweise bei Sparkassen oder Volksbanken, dann können die Überweisungen innerhalb von Stunden auf dem Empfängerkonto ankommen. Daher kann am Fälligkeitstag überwiesen werden. Auch hier werden dadurch höhere Zinserträge generiert.
Am höchsten ist der Profit, wenn ermittelt wird, auf welche Banken die meisten Überweisungen getätigt werden. Hat ein Bankenverbund einen hohen Überschuss an Zahlungsempfängern, bietet es sich bei ansonsten guten Konditionen an, auf eine Bank dieses Verbundes zu wechseln.

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